Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg bittet um Unterstützung bei Wettbewerb

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Der VERN e.V. (Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg) setzt sich als gemeinnütziger Verein seit 1996 für die Erhaltung und Verbreitung von alten und seltenen Kulturpflanzen ein. In seinem Schau- und Vermehrungsgarten wird die Kulturpflanzenvielfalt veranschaulicht und jährlich von mehreren hundert Sorten Saatgut gewonnen. Das eigene Saatgutarchiv sichert mehr als 2.000 verschiedene Herkünfte von Nutz- und Zierpflanzen.

Nun bewirbt sich der VERN um den Zukunftspreis der PSD Bank und möchte unter die ersten 10 kommen, um tausend Euro zu gewinnen.

Hier gehts zum Unterstützungsklick (läuft bis 7. Oktober)…

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Waagstock- und Beobachterbericht August 2015

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Der Monat war im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000 außergewöhnlich heiß. In Tempelhof gab es lt.  DWD 27 Sommertage (25° und mehr) statt 13. Darunter waren 14 Heiße Tage (30° und mehr) statt drei. An vier Tagen wurde die 35°-Marke erreicht oder überschritten, zuletzt am 31.8. Die Bienen flogen an allen Tagen, am Tage mit der geringsten Temperaturspanne (18.8.) jedoch kaum. Regen mit mindestens 1 Liter/qm gab es nur an vier Tagen. Nach überwiegend letztmaligem Schleudern im Vormonat wurden die Behandlungen mit Ameisensäure fortgesetzt. Infolge der hohen Lufttemperaturen verdampfte die Säure in wenigen Tagen. Wer wie gewohnt erst nach sieben oder mehr Tagen die gefallenen Milben zählte, errechnete eine geringere Tagesmenge.  Gemeldet wurden daher überwiegend niedrige Zahlen. Die Einfütterung wurde im Berichtsmonat fortgesetzt. In einigen Fällen wurde sie erst im August begonnen. Die Bienen trugen Nektar und Pollen ein. Die Zehrung war größer als die eingetragene Menge. Räuberei wurde auch gemeldet.
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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Waagstock- und Beobachterbericht Juli 2015

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Alle Trachtbeobachter meldeten von der ersten Dekade geringere Zunahmen am Waagstock als im Vormonat. Der Höhepunkt der Lindenblüte war bereits überschritten. In der zweiten Dekade überwog vereinzelt die Zehrung. In der dritten Dekade waren die Waagstock-Differenzen zur Vor-Dekade bei fast allen Meldungen negativ. Die Trachtzeit ist damit praktisch beendet. Es konnte nochmals Honig geerntet werden. Für einen Imker war es das fünfte Mal in dieser Saison. Nach der Honigentnahme wurde kurz eingefüttert. Anschließend begann die Behandlung mit Ameisensäure. Der Milbenfall war sehr unterschiedlich. Die Höchstzahl war 95 pro Tag. Eine zweite  Behandlung ist hier dringend erforderlich. Einfütterungen und Milbenkontrollen werden in den beiden folgenden Monaten fortgesetzt.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Waagstock- und Beobachterbericht Juni 2015

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Was versteht man unter „Tracht“? Bisher das, was die Bienen eintragen (z. B. Linde), jetzt, wie viel die Bienen eingetragen haben. Moderne elektronische Stockwaagen messen und archivieren die Gewichtszunahme pro Stunde, pro Tag und pro Woche. Die Betreuung dieser Waagen und die Weitergabe der elektronisch ermittelten Daten erfolgt durch „Autorisierte Trachtbeobachter“. So will es die Europäische Union, zumindest, wenn sie das Imkereiwesen finanziell unterstützt.

Für die Trachtbeobachtung in Berlin stehen jetzt auch einige elektronische Stockwaagen zur Verfügung. Vorhandene mechanische Waagen müssen jedoch weiterhin verwendet werden. Daher bleibt das bisherige Melderegime zunächst erhalten. Die Obleute für Beobachtung in den Imkervereinen melden am Monatsende Zu- und Abnahme ihres Waagvolkes in den drei Dekaden an den Obmann für Beobachtung des Landesverbandes. Gewichtsveränderungen infolge imkerlicher Tätigkeiten werden vorher als „Korrektur“ berücksichtigt. Für den jetzigen Berichtsmonat sind zehn Meldungen eingegangen. Die Daten streuen stark: Bienen zehrten mehr als sie eintrugen, aber auch reichliche Tracht wurde gemeldet. In der zweiten Dekade herrschte offensichtlich eine Trachtlücke. Dennoch wurde Honig in allen drei Dekaden geerntet. Das geht bei den modernen Waagen aus den erforderlichen Korrekturvermerken der Trachtbeobachter/-innen hervor.
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Die Phänologischen Beobachter/-innen meldeten folgende Blühtermine: Sommer-Linden begannen frühestens am 6. Juni,  im Mittel am 12. Juni und spätestens am 15. Juni zu blühen (acht Meldungen). Über den Götterbaum liegt eine Einzelmeldung vor: 16. Juni. Einige der Phänologischen Beobachter/-innen messen auch Temperatur und Regenmenge ihrer Station. Zwecks Vereinfachung werden hier die Temperaturangaben der zentral gelegenen Station Tempelhof des Deutschen Wetterdienstes (dwd.de) verwendet.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Crowdfundig-Kampagne „Biene als Umweltspäher“

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Um den Agrar-Wahnsinn zu stoppen, hat Mellifera die „Umweltspäher“ Crowdfunding Kampagne auf dem neuen Portal der GLS-Treuhand (www.gemeinschaftscrowd.de/umweltspaeher) gestartet. Bis zum 5. August 2015 müssen 23.500 € eingesammelt werden, damit das Geld überhaupt ausgeschüttet wird und die Umweltspäher-Stationen in Betrieb genommen werden können.

Wie können Bienen Umweltspäher sein? Wie funktioniert das Ganze? Mehr Infos gibt es im Video und auf mellifera.de

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Waagstock- und Beobachterbericht Mai 2015

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(14 Meldungen) Die Trachtbeobachter meldeten von ihren Waagvölkern aus der ersten Dekade stärkere Trachten als aus den beiden nachfolgenden Dekaden. Kernobst und Rosskastanien blühten in der ersten Dekade noch. Dann verzögerten die Eisheiligen und in der dritten Dekade die verfrühte Schafskälte das Wachstum in der Natur. Das zeigen die täglichen Temperaturspannen (Quelle: dwd.de für Berlin-Tempelhof). Sie hätten in ihrem Niveau im Laufe des Monats kontinuierlich ansteigen müssen. An den vier Tagen mit kleinen Temperaturspannen zwischen Nacht und Tag wollten die Bienen nicht so recht fliegen. Mäßige Temperaturen verzögerten abseits von Wärme-Inseln die Robinienblüte. Sie begann sehr unterschiedlich: in Altglienicke am 12.5., in Nikolassee am 18.5., am meisten zwischen dem 21.5. und 26.5, und am spätesten im Norden in Buch am 30.5. Die Vollblüte erreichten die Robinien erst am Ende des Monats. Viele Imker schleuderten in der dritten Dekade die Frühtracht von der Obstblüte.[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Bessere Bedingungen für Imker und Bienen – Ihre/Eure Meinung ist gefragt!

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Hiermit leiten wir eine Nachricht von Olaf Schwerdtfeger (2. Vors./Imkerverband Berlin und Nils Simon (Vorsitzender Imkerverein Kreuzberg) an Sie/Euch weiter:

„Gute Bedingungen für die Imkerei und für das Wohlergehen der Honig- wie auch der Wildbienen zu schaffen, ist eine wesentliche Aufgabe der organisierten Imkerschaft. Denn auch wenn man in Berlin eine gute Honigernte erzielen kann, gibt es sicher noch eine Menge zu verbessern.

In den vergangenen Monaten haben einige Ortsvereine wie auch der Imkerverband Berlin deshalb den Kontakt zu politischen Entscheidungsträger*innen gesucht. Dabei wurde schnell klar, dass wir zwar über 1.000 Mitglieder haben, dass es aber kaum ausformulierte Vorschläge zur Verbesserung des Regierungs- und Verwaltungshandeln auf Bezirks- und Landesebene gibt. Auf der Klausurtagung der Vereine und des Verbandes am 10.05. haben wir unter anderem besprochen, wie wir hier in Zukunft besser auftreten könnten.

In diesem Rahmen wurde der Vorschlag geäußert, zuerst einmal alle Mitglieder danach zu fragen welche Forderungen sie gegenüber der Landespolitik haben. So soll ein Meinungsbild entstehen, das dabei helfen soll gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen die Interessen der Imkerschaft zu vertreten. Mit dieser Mail möchten wir Sie deshalb bitten, spätestens bis zum Sonntag, den 7. Juni 2015 folgende Frage zu beantworten:

Welche (maximal fünf) Vorschläge haben Sie, wie das Abgeordnetenhaus Berlin und die Senatsverwaltungen die Bedingungen für die Imkerei und die Bienen in der Hauptstadt verbessern können?
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Um ein paar Impulse zu geben, haben wir hier eine Liste mit Stichwörtern erstellt:

Honig – Faulbrut – Veterinärämter – Bienenweide – Krankheiten – Fördermittel – Pestizide – Landwirtschaft – Beuten – Schwärme – Öffentlichkeit – Grünflächen – Zucht – Kleingärten – Medien – Liegenschaften – Stadtentwicklung – Standflächen – Bezirksämter- Wildbienen – Varroa – Bienenhauptstadt – Wanderimker – Forschung – Unternehmen

Bitte versuchen Sie, sich bei der Beantwortung so kurz und sachlich wie möglich zu halten! Denken Sie bitte auch daran zu überlegen, ob die Landesebene wirklich die richtige Ebene für das Anliegen ist (die europäische Agrarpolitik lässt sich im Abgeordnetenhaus nicht ändern). Wenn alles passt, schicken Sie die Antwort bitte an nils.simon@posteo.de, oder per Post an Imkerverein Kreuzberg, Stresemannstraße 31A, 10963 Berlin. Nils sammelt die Antworten und fasst sie nachher so zusammen, dass wir sie im Landesverband gut nutzen können. Selbstverständlich werden wir Sie in unserem regelmäßigen Infobrief über die Ergebnisse informieren und auf den Treffen der Gremien weiter darüber diskutieren“[/ezcol_1half_end]

Unser Imkerverein begrüßt sein 100. Mitglied

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In den Beuten wachsen die Völker und wir machen es nach. Unser Verein hat in seiner Versammlung am 8. April sein 100. Mitglied aufgenommen! Vorsitzende Erika Mayr sagt mit allen anderen Mitgliedern „Herzlich Willkommen, lieber Stefan Henning!“.

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