Stadthonig-Fest am 3. 9. 2016

stadthonigfest2016

Programm:

12 Uhr Begrüßung: Wie Bienen unser Leben bereichern – und was sie (dafür) zum Leben brauchen
13 Uhr Vortrag: Trachtpflanzen in der Stadt und das Verschwinden von Brachen
14 Uhr Führung: die Prinzessinnengärten
15 Uhr Führung: Bienen und wesensgemäße Bienenhaltung in den Prinzessinnengärten
16 Uhr Führung/Vortrag: Waldbienenhaltung – die Klotzbeuten in den Prinzessinnengärten
20 Uhr Filmvorführung: »Landstück« von Volker Koepp (2016)

Mehr Infos gibt es in diesem Flyer (pdf/hier klicken…)

Amerikanische Faulbrut: Vierter Sperrbezirk!

Am 20.07.2016 wurde in einer Bienenhaltung im Bezirk Berlin-Steglitz-Zehlendorf/Ortsteil Lichterfelde der Ausbruch der
Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt.

Der Sperrbezirk Steglitz-Zehlendorf/Ortsteil Lichterfelde wurde innerhalb folgender Grenzen eingerichtet:

· Osten: Finckensteinallee bis Theklastraße bis Goerzallee
· Süden: Goerzallee bis Persantestraße bis Türksteinweg
· Westen: Prinz-Handjery-Straße bis Türksteinweg
· Norden: Bahntrasse von Prinz-Handjery-Straße bis Bahntrasse Dahlemer Weg bis Curtiusstraße bis Verlängerung Pfleidererstraße

Zur tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

Amerikanische Faulbrut: Zwei Sperrbezirke in Berlin!

Am 22.06.2016 wurde bei verschiedenen Bienenhaltungen der Ausbruch der “Amerikanischen Faulbrut” amtlich festgestellt.

Der Sperrbezirk Pankow liegt innerhalb folgender Grenzen:
Osten: Verlängerung der Straße am Wasserturm bis zur Gäblerstraße, Gäblerstraße, Max-Steinke-Straße, Borodinstraße
Süden: Fehrbelliner Straße, Saarbrücker Straße, Prenzlauer Berg, Am Friedrichshain, Kniprodestraße
Westen: Brunnenstraße, Jülicher Straße und Grüntaler Straße
Norden: S-Bahngleise bis zum S-Bhf. Pankow, Kissingenstraße, Am Wasserturm
zuständig: Ordnungsamt Pankow, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht (Tel: 030/90295-5130, Fax: 90295-5823, E-Mail: vetleb@ba-pankow.berlin.de)
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

Der Sperrbezirk Neukölln liegt innerhalb folgender Grenzen:
Osten: Teltowkanal, Bezirksgrenze Neukölln/Treptow-Köpenick, Neudeck Weg, Lettberger Straße
Süden: Neuhofes Straße, Waltersdorfer Chaussee, Eichener Weg, Groß Ziethener Chaussee
Westen: Zittauer Straße, Wutzkyallee, Efeuweg
Norden: Neukölln Straße, Flurweg, Minzeweg, Zwergasternweg, Teltowkanal
zuständig: Ordnungsamt Neukölln, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht, (Tel. 030/90239-3443, FAX 90239-53732, E-Mail: vetleb@bezirksamt-neukoelln.de)
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

ACHTUNG! Auch im angrenzenden Bezirk Treptow-Köpenick wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Der Sperrbezirk Treptow-Köpenick liegt innerhalb folgender Grenzen:
Westen: NSG Wasserwerk Johannisthal
Norden: Springbornstraße – Akeleiweg
Osten: Verbindungslinie Ende Akeleiweg zum Teltowkanal
Süden: Teltowkanal
Zur tierseuchenrechlichen Allgemeinverfügung mit weiteren Informationen hier klicken (pdf)!

 

 

Neue Webseite erklärt, was zum Schutz der Bienen getan werden kann

Pünktlich zum Frühling wird uns wieder bewusst: Das weltweite Bienensterben stellt eine ernst zu nehmende Gefahr dar – sowohl für Mensch und Tier als auch für die Umwelt. Aus diesem Grund gibt es auf der Internetpräsenz eGarden.de nun eine Kampagne zum Thema Bienensterben, um das Problem in den Blickwinkel der Öffentlichkeit zu rücken.

Hier geht es zur Webseite …
www.egarden.de/wissen/bienensterben-165597.html

bienenwebseite

Appell gegen Bienenkiller

bienenkiller

Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell gegen die Bienenkiller! Bitte hier klicken …

Online-Umfragen zu Bienenhaltung und Gewässern – bitte mitmachen!

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Der Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt gerne zwei Studentinnen und bittet, an ihren Umfragen teilzunehmen. Hier die Anfrage:

„Die Fragen beziehen sich auf:

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Die erlangten Ergebnisse dienen der Erstellung von Datensätzen, die als Grundlage für die Abschlussarbeiten genutzt werden sollen.

Die Umfragen nehmen maximal 10 Minuten Zeit in Anspruch. Alle Daten werden selbstverständlich anonym behandelt.

Falls ihrerseits Interesse besteht, senden wir Ihnen sehr gerne die Ergebnisse nach der Auswertung per E-Mail zu.

Herzlichen Dank im Voraus und freundliche Grüße,
Rhea Rennert und Stella Kießlinger
rennertr@hu-berlin.de, kieslins@hu-berlin.de

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Waagstock- und Beobachterbericht November 2015

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Die Obleute für Beobachtung in den Berliner Imkervereinen melden auch im Winterhalbjahr bienenrelevante Daten an den Obmann für Beobachtung des Berliner Landesverbandes. Die Waagstockbeobachtung, die während der Trachtzeit das wichtigste Beobachtungselement liefert, wird im Winterhalbjahr fortgesetzt:

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Abb. 1 zeigt die Gewichtsdifferenzen zum Vormonat [kg]. Veränderungen infolge imkerlicher Tätigkeiten haben Betreiber/innen der Waagen zeitnahe als „Korrektur“ vermerkt und bei der Monatsdifferenz berücksichtigt. Ort der Waagen und Betreiber/innen bleiben anonym. Die gemeldeten Daten sind in aufsteigender Reihenfolge geordnet. Im Berichtsmonat waren alle Daten negativ, d. h. es gab nur Gewichtsabnahmen.

Ein weiteres wichtiges Beobachtungselement im Winter ist der Bienenflug. Berufstätige haben an Wochentagen keine Möglichkeit zum Beobachten. Meldungen gehen daher nur spärlich ein. Angaben zur Flugstärke in sechs Klassen (0 und 1 bis 5) wie sie vom Deutschen Imkerbund empfohlenen werden, sind subjektiv und in Berlin nicht üblich. Hier interessiert, ob Bienen fliegen, kaum fliegen oder nicht fliegen. Als Indikator für den Bienenflug wird erstmals die Höchsttemperatur des Tages in drei Klassen gewählt und in den Ampelfarben dargestellt. Das Ergebnis ist ein Näherungswert und gleichzeitig ein Mittelwert für Berlin. Die Meldungen der tatsächlichen Flugtage bestätigen, dass er hinreichend genau ist.[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

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Abb. 2: Anzahl der Flugtage – Näherungswert, Ampelfarben abhängig von der Höchsttemperatur des Tages: GRÜN = 12° und mehr, hohe Wahrscheinlichkeit, dass Flüge stattfinden. GELB = 8° bis 11,9°, Flüge nur bei Bedarf, z. B. zum Wasserholen. ROT = unter 8°, kein Flug. Datenbasis für Temperaturen: Deutscher Wetterdienst, Tempelhofer Feld, SW-Ecke nahe S-Bhf. Tempelhof. Die 16 Tage des Grünen Bereichs lagen in den ersten 19 Tagen des Monats. Die Bienen trugen sogar noch Pollen ein, z. B. von Astern und vom Efeu. Am 20. November erfolgte ein Temperatursturz. Die acht Tage des Roten Bereichs gehen vom 21. bis zu 28. November. Die beiden letzten Tage im Monat waren „Bedarfsflugtage“ ohne erfolgten Flug.

Die hohe Anzahl der Flugtage ist auf das ungewöhnlich milde Wetter in den beiden ersten Dekaden zurückzuführen. Im gesamten Monat lag die Temperatur um 3,2 K über dem langjährigen Durchschnitt 1981-2010.[/ezcol_1half_end]

Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in diesen Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.

Waagstock- und Beobachterbericht September 2015

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Im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000 wichen Max- und Min-Temperaturen gegenläufig ab. Nachts war es geringfügig kühler,  am Tage wärmer.  Insgesamt war der Monat lt.  DWD in Tempelhof jedoch etwas wärmer als in der Vergleichsperiode. Es gab drei Sommertage (25° und mehr), so wie „normal“. Der 1. September war mit knapp 30° der wärmste Tag des Monats. Bis zum Monatsende herrschten für den Bienenflug ausreichende Temperaturen und es wurden Nektar und Pollen eingetragen. Wo Efeu vorhanden ist, war der Bienenflug in den letzten Septembertagen besonders stark. Der Nektar enthält viel Traubenzucker, der in den Waben schnell kristallisiert, wenn nicht zuvor stark saccharosehaltiges Futter gegeben worden ist. Dies geschah in der Regel bis zur Monatsmitte. Ebenfalls bis zur Monatsmitte konnte in vielen Fällen die Behandlung mit Ameisensäure bereits abgeschlossen werden. Demnach scheint der Varroa-Befall geringer zu sein als in früheren Jahren.

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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203

Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.