Vortrag: Der Frühling verstummt Vom Verschwinden der Insekten und Vögel und wie wir ihnen helfen können

Wir freuen uns Ihnen einen weiteren spannenden Vortrag zum Thema Insektensterben präsentieren zu können und laden sie herzlich ein.

Der Frühling verstummt
Vom Verschwinden der Insekten und Vögel und wie wir ihnen helfen können


Vor 30 Jahren gab es vier mal mehr Insekten als heute. Das vertraute Summen der Insekten und der Gesang der Vögel, die Insekten für ihre Ernährung brauchen, wird von Jahr zu Jahr immer leiser und droht sogar zu verstummen.

    Warum sind Insekten die artenreichste und vielfältigste Tiergruppe der Welt?
    Welche Leistungen der Natur werden direkt und indirekt von Insekten und Vögeln erbracht?
    Wie wirkt sich ihr Verlust auf andere Tiere, Pflanzen, den Boden und den Menschen aus?
    Was sind die Ursachen für das Verschwinden der Insekten und Vögel?
    Warum ist jeder einzelne Mensch für ihr Veschwinden mitverantwortlich und von den Auswirkungen betroffen?
    Welche Lösungen gibt es und wie können diese realistisch umgesetzt werden?
    Was kann jeder Einzelne, ob Konsument, Hobbygärtner oder Landwirt, tun, um den Insekten und Vögeln zu helfen?

Datum /Zeit:

Donnerstag, 21. März 2019
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Seminarraum Bülowbogen,
Bülowstrasse 64, DE-10783 Berlin

Weitere Informationen: 
siehe Vortragsankündigung unter

https://www.naturalscience.org/de/veranstaltungen/2019-03-21-der-fruehling-verstummt/

Mit freundlichen Grüßen!

Ihr Team von The World Foundation for Natural Science in Berlin

Dr. Sebastian Hausmann

The World Foundation for Natural Science
Tel. +49(30)5559-7323
E-Mail: DE-Berlin@naturalscience.de

Europäischer Hauptsitz
P.O. Box 7995
CH-6000 Lucerne
Switzerland
Tel. +41(41)798-0098
Email: kontakt@naturalscience.org 

www.NaturalScience.org


Einladung zum Stadthonigfest 2018

  • Samstag, 15. September 2018, 12-20 Uhr
  • Prinzessinnengärten, Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin

Das 7. Stadthonigfest versammelt uns zum Honigschlecken und Feiern des Goldes der Bienen! Aus Stadt und Land bringen Imker*innen ihren liebevoll geernteten Honig mit. Es gibt die lokale Frühlings-, Frühsommer und Sommerernte von kleinen Stadtimkereien der unterschiedlichen Berliner Bezirke und auch Honig aus Brandenburg wird das regionale Honigangebot ergänzen. Dabei können wir die Vielfalt kosten und über den Rand des Honigglases hinausblicken: Mit einem Programm aus Führungen, Vorträgen, Infoständen und Film gibt es die Gelegenheit, über die Zusammenhänge von Bienen in ihrem Lebensumfeld zu lernen und unseren Umgang mit ihnen zu kultivieren.

Führungen durch die Prinzessinnengärten zum Thema Bienenweiden & Trachtpflanzen und wesensgemäßer Bienenhaltung. Vorträge zu Bienen und Wildbienen, insbesondere Wespen und Hornissen, zur Zeidlerei (Bienenhaltung im Wald) und auch zur Pflege von Streuobstwiesen. An Infoständen geben Initiativen wie Slow Food und Mellifera Einblick über ihre Arbeit. Der Tag kann ausklingen oder auch kulminieren in dem Kinofilm »Das Wunder von Mals«, wo uns ein kleines Dorf in Südtirol zeigt, wie man es mit einer übermächtigen Pestizid-Lobby aufnimmt. Am ganzen Tag summt die Gartenküche mit: Essen und Pizza werden mit Honig geschmückt.
…und immer wieder gibt es Musik zwischen den Vorträgen von DJ Lehmann mit Spezial Bienen Songs.

Programm:
13 Uhr Begrüßung in der Laube
13 Uhr Bienenweiden und Hummelplätze – Führung in den Prinzessinnengärten mit Svenja Nette
13:30 Uhr Wunschproduktion: 99 Jahre Prinzessinnengärten als Gemeingut – Führung mit Marco Clausen, Common Grounds
14 Uhr Rechts und links der Honigbiene – Vortrag mit Dr. Melanie von Orlow
15 Uhr Wesensgemäße Bienenhaltung im Prinzessinnengarten – Führung mit Heinz Risse & Silke Meyer, Mellifera Berlin
16 Uhr Der Wald ruft. Wie die Biene wieder in den Baum einziehen kann – Vortrag mit Heinz Risse, Mellifera Berlin / Tree Beekeeping International
17 Uhr Die Streuobstwiese als kleiner Regenwald – Vortrag mit Bernd Schock, Äpfel und Konsorten
19 Uhr Kino »DAS WUNDER VON MALS« (2016, 98 min) ( Hier gehts zum Trailer )

Erneut Amerikanische Faulbrut in Neukölln

Der zuständige Amtsveterinär teilt mit:

„Im Bezirk Neukölln wurde am 18.07.2018 erneut ein Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut festgestellt. Diesmal handelte es sich um den Typ Eric I. Der betroffene Standort liegt im Hasenheger Weg, 12353 Berlin. Ein Sperrbezirk mit einem Radius von 1 km wurde am 20.07.2018 innerhalb des Bezirkes Neukölln errichtet.

Der bisher bestehende westlich liegende Sperrbezirk um den Standort An den Achterhöfen wird am 20.07.2018 aufgehoben, da der Bestand saniert wurde und keine Folgefälle im Sperrbezirk festgestellt wurden. Es handelte sich hier um ein epidemiologisch separates Seuchengeschehen, da hier Typ Eric II nachgewiesen wurde. Beide Ausbrüche werden daher separat behandelt.

Falls Ihr Bienenhaltungsort von beiden Sperrgebieten erfasst wird, gelten die bisherigen Einschränkungen fort. In Ihrem Bienenstand sind dann erneut Futterkranzproben zu entnehmen und klinische Prüfungen durchzuführen.“

Appell „Nicht schon wieder Bienenkiller“

„Gerade erst haben wir für ein Verbot der Neonikotinoide gesorgt – da kommt neues Gift, das Bienen tötet. Der Chemie-Gigant Bayer-Monsanto will es auf den Markt bringen. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) können jetzt beweisen, dass sie Bienen-Freundinnen sind: Sie müssen die Zulassung der neuen Pestizide verweigern.
Unterzeichnen Sie jetzt den Appell!“
(Zitat der Initiatoren)

Bitte klicken Sie hier, um den Appell zu unterzeichnen!

„Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land“ – eine Rezension von Erika Mayr

„Das neue – im österreichischen Verlag Löwenzahn erschienene – Buch ist ein echtes Gesamtwerk für Einsteiger im mittleren Alter (50 Jahre). Man erfährt einiges über die gesamte Bandbreite an Themen, mit denen man sich in Zukunft beschäftigen wird. Der Schwerpunkt liegt auf den Monatsbetrachtungen und da beschreibt er recht anschaulich die unterschiedlichen Handlungsweisen und gibt die entsprechenden Tips, wie man gut durch die erste Bienenjahre kommt. Das Buch ist mit vielen Bildern ausgestattet, die zeigen, worum es genau geht. Es gibt kein Abschweifen in spirituelle Welten, kein Zuviel an etwas, was man vielleicht nicht brauchen könnte. Die Merkkästen sind in zartem Grün gehalten und weisen sanft darauf hin, dass man sich das ein oder andere genau merken sollte. Dietmar Niessner geht auf alle Einzelheiten ein, sei es die Standortfrage oder auch die Varroabehandlung und behandelt alle Themen gleichermassen. So wie es letztendlich auch in der Beschäftigung mit den Bienen ist. Alles zu seiner Zeit, mit derselben Aufmerksamkeit. Dietmar Niessner führt mit grossväterlichem Ton durch das Buch und man merkt immer wieder, dass er aus der Praxis kommt. Das Buch ist sehr gut strukturiert und kann für die ersten Imkerjahre auch als Nachschlagewerk dienen, das man im Winter immer wieder gern zur Hand nimmt. Besonders gut geworden sind die Grafiken, die den Aufbau des Bienenvolkes zur jeweiligen Situation zeigen. mit den besten Grüssen nach Tirol, Erika M.!“ (Eine Rezension von Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf e. V.)

256 Seiten, gebunden, EUR 29,90, ISBN 978-3-7066-2609-5
 
Mehr Infos zum Buch gibt es hier auf der Webseite des Verlages.

Amerikanische Faulbrut in Wilmersdorf – AUFGEHOBEN!

HINWEIS: DIESER SPERRBEZIRK WURDE ZWISCHENZEITLICH AUFGEHOBEN!!!

„Am 06.06.2018 wurde der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut eine einem Bienenstand im Bezirk Wilmersdorf amtlich festgestellt. Der eingerichtete Sperrbezirk liegt innerhalb folgender Grenzen:

1. im Osten: Bamberger Strasse/Kufsteiner Strasse (Bezirksgrenze zum Bezirk Tempelhof-Schöneberg)
2. im Norden: Pommersche Strasse/Güntzelstrasse
3. im Westen: BAB 100 Stadtring, Ausfahrt Konstanzer Strasse – Konstanzer Strasse
4. im Süden: BAB 100 Stadtring.

Nach derzeitigen Ermittlungen sind insgesamt 11 Imker von den Sperrmaßnahmen gemäß §§8-11 Bienenseuchen-Verordnung betroffen. Die Imker sind telefonisch oder schriftlich informiert. Die Probenahmen im Sperrbezirk laufen bereits an und sind – wenn alles nach Plan läuft – morgen abgeschlossen.

Ich bitte Sie um Kenntnisnahme und um Weiterleitung dieser Information an Ihre Imkerkollegen. Bitte weisen Sie im Rahmen Ihrer Vereinstätigkeit nochmals darauf hin, dass sich alle Imker im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bei uns registrieren lassen.

Derzeit sind Wandervölker im Bereich Cordesstrasse und Am Spreebogen und Lehrbienenstände (Schaukästen) zum Umweltfest Straße des 17. Juni und zum Sommerfest Ökowerk hier angemeldet. Sollten Sie Kenntnis von weiteren Wanderimkerständen haben, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung Ihrerseits freuen.

Ich danke vielmals für Ihre Unterstützung und hoffe für uns alle auf gutes Gelingen.“

HINWEIS: DIESER SPERRBEZIRK WURDE ZWISCHENZEITLICH AUFGEHOBEN!!!

(Mitteilung von Dr. Pfisterer, stellv. Amtstierärztin
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Ordnungsamt
Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht – Ord C1 –
Postanschrift: 10617 Berlin
Dienstgebäude: Dillenburger Str. 57, 14199 Berlin
Tel.: (030) 9029 18402 Fax: (030) 9029 18428)

Hier können Sie beide Sperrbezirke in einer Karte sehen (hier klicken)!

„Biologische Vielfalt erhält die Lebensgrundlage aller Lebewesen“ – eine Rezension von Erika Mayr

„Wolfgang Voigt ist den Imkern im Raum Berlin Brandenburg als engagierten Naturschützer, Imker und Autor seit vielen Jahren bekannt. Man traf ihn jeden Samstagmorgen in der Nähe des Winterfeldmarktes an seinem kleinen Buch- und Honigstand. Er war immer im Gespräch mit Leuten, die sich für die Rolle der Honigbienen und ebenso die grosse Rolle der (Hügel bauenden) Ameisen interessierten. Der 80jährige Imker fasst in seinem aktuellen Buch einen Teil seiner Schriften zusammen, die in den vergangenen Jahren im Online Magazin „München Querbeet“ erschienen sind. Die Beiträge eignen sich gut zur Buchform. Die Aufzeichnungen entsprechen eher einem Nachschlagewerk, als einem Buch, das man in einem Zug durchliest. Sein Anliegen formuliert er direkt, die Zusammenhänge sind klar dargestellt. Er lässt in seinen Schriften bnichts offen und unausgesprochen – wie man das beim Thema Honigbienen heute gerne macht. Er verliert sich nicht in unwesentlichen Dingen, sondern arbeitet wie ein Wissenschaftler, der aufgrund seiner Beobachtungen und anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen seine Rückschlüsse zieht. Er nennt Ursachen und Konsequenzen des menschlichen Einwirkens in den Naturhaushalt und gibt entsprechende Lösungsvorschläge für jeden einzelnen und für die Politik vor. Es geht ihm vor allem um das Ansiedeln von Ameisen (hügelbauende Ameisen). Sie haben u.a. eine grosse Bedeutung bei der „natürlichen Schädlingsbekämpfung“ (Verzicht auf Pflanzenschutzmittel in landwirtschaftlich genutzten Gebieten). Ausserdem geht es um das gebietsübergreifende Ansiedeln von Honigbienenvölkern, die aufgrund ihrer Bestäubungsleistung und als Biomasseproduzenten (für die Ernährung vieler Tier- und Insektenarten) unverzichtbar in unserer Landschaft sind. In diesem Sinn unterscheidet sich das Buch von den vielen neuen Büchern zum Thema Honigbienen. Die neuen Bücher erscheinen grafisch und sprachlich moderner, gehen jedoch nicht so sehr in die Tiefe. Wolfgang Voigt schwärmt nicht (nur) von Honigbienen; er erkennt und beschreibt ernsthaft die zentrale Rolle der Honigbienen im Naturhaushalt. Er ist im Grunde ein Forscher, der sich genauso engagiert für die Vermittlung der Zusammenhänge einsetzt, wie für die Wissenschaft an sich. So steht er zwischen den Welten und das macht ihn wiederum sehr modern.“ (Eine Rezension von Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf e. V.)

232 Seiten, Taschenbuch (Paperback), EUR 14,90, ISBN 978-3-8280-3400-6
 
Mehr Infos zum Buch gibt es hier auf der Webseite des Verlages.