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Autor: Imker
Waagstock- und Beobachterbericht September 2014
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Der Monat war wärmer als im Mittel der 30−jährigen Referenzperiode 1971−2000. Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. Es gab es u.a. sechs statt drei Sommertage (Höchsttemperatur mindestens 25 °C). An 12 Tagen fiel Niederschlag, jedoch nur an acht Tagen mit einer Höhe von 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe betrug in Tempelhof nur 27,4 mm. Das sind 60 % im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.
Flugbetrieb herrschte während des ganzen Monats. Bis zum Monatsende wurden Pollen eingetragen, in der ersten Monatshälfte besonders stark. Eingefüttert wurde teils bis zur Monatsmitte, teils bis zum Monatsende. Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die allein von den Bienen bewirkt worden ist.
Sofern die Völker im Vormonat noch nicht zum zweiten Mal mit Ameisensäure gegen Varroose behandelt worden waren, geschah es im September. Es fielen im Durchschnitt sechs bis sieben Milben pro Tag. Ein Imker führte die Medikation zum dritten Mal durch. Er benutzte den Nassenheimer Verdunster mit einem Docht der Größe „G“ (= „3“). Der Verbrauch an Ameisensäure betrug 20 ml/Tag. Es fielen 2,2 Milben pro Tag.
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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203
Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.
ab 2. 10. im Kino: „Land der Wunder“
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Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit dem Grand Prix (Großer Preis der Jury) ausgezeichnet, zeigt der Film die spannende Geschichte einer siebenköpfigen Imker-Familie, die hart für ihre Existenz in einem wunderschönen Teil Italiens arbeitet. Als die Bienen und somit auch die Existenzgrundlage der Familie bedroht wird, ist die Teilnahme an einem TV-Wettbewerb der scheinbar letzte Ausweg.
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Waagstock- und Beobachterbericht August 2014
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Der Monat war nur kühler als im Mittel der 30-jährigen Referenzperiode 1971-2000. Tabelle 1 zeigt klimatologische Kenngrößen der Temperatur in Tempelhof lt. dwd.de. Es gab es u.a. neun statt 12 Sommertage (Höchsttemperatur mindestens 25 °C). Darunter waren zwei statrt drei „Heiße Tage“ mit mindestens 30 °C. An 15 Tagen fiel Niederschlag. Jedoch nur an neun Tagen betrug dessen Höhe 1,0 mm oder mehr. Die Gesamthöhe war in Tempelhof nur 32,4 mm. Das sind 56 % im Vergleich zum Mittel in der oben genannten Referenzperiode.
Flugbetrieb herrschte während des ganzen Monats, meist mit Polleneintrag. Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die nach Zufütterung allein von den Bienen bewirkt worden ist. Die Varroa-Diagnose zeigte vielfach einen hohen Milbenfall. Einmal waren es 300 Milben/Tag. Es musste eine zweite Behandlung mit Ameisensäure durchgeführt bzw. für Anfang September vorgesehen werden. Ein Imker führte sogar drei AS-Behandlungen im August durch.
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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203
Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.
seit 11. 9. im Kino: „Die Biene Maja – Der Kinofilm“
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Für alle, die wissen wollen, was WIRKLICH im Bienenstock passiert.
Zur Film-Webseite … hier klicken
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Ein Citybiotop im Grunewald entsteht
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Das Projekt Citybiotop – eine Initiative des Umwelt- und Naturschutzamtes des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf – zum Erhalt und zur Entwicklung der grünen Freiräume und Grünflächen wird im Imkerverein Charlottenburg von Bernd Bendig tatkräftig unterstützt.
Im Rhoda-Erdmann Park am Königssee ist in diesem Jahr schon einiges passiert. Am Wegesrand steht ein Wildbienenhotel mit einer Sandfläche als Nestmöglichkeit für Wildbienen – unter der Beratung von Sebastian Hausmann dort angebracht. Die Hangflächen sind vom Unkraut, den Brennesseln und dem Knöterich befreit worden und haben sich in Pflanzflächen verwandelt. Dank der Hilfe von Thorsten und Stephan vom Imkerverein Charlottenburg-Wilmersdorf, Steffen und die beiden BFD Frauen Andrea Schwarz und Kamilla Wicorek von der Umweltbehörde wurden die Flächen wieder neu bepflanzt.
Andrea und Kamilla haben nach bienenfreundlichen einheimischen Pflanzen gesucht und eine attraktive Uferbepflanzung zusammengestellt.
Erika Mayr, Vorsitzende des Imkervereins half mit, die vielen Stauden zu pflanzen, die sich nun geschützt unter einer Art Flies entwickeln werden. Das Flies ist zum Unkrautschutz aufgespannt. Wir hoffen, dass sich alles gut entwickelt.
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Dann wird noch Stephan Lehmann das Seewasser sanieren und bald schon wird alles in einem neuen Licht erstrahlen. Die Pflanzung ist relativ pflegeleicht, so dass wir hoffen, eine dauerhafte Verschönerung dieser SeeSeite entwickelt zu haben. Mitte September werden noch die Restflächen bepflanzt. Der Termin wird dann per mail weitergegeben.
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Waagstock- und Beobachterbericht Juli 2014
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Juli 2014 (13 Meldungen):
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Der Monat war erheblich wärmer als normal. Tabelle 1 zeigt international übliche „klimatologische Kenngrößen“. Es gab es u.a. 25 Sommertage (Höchsttemperatur mindestens 25 °C). Darunter waren zehn „Heiße Tage“ mit mindestens 30 °C. Heftige Regenschauer traten vom 17.7. bis 13.7. und ab 24.7. auf. Aus dem Südosten Berlins meldete ein Imker für den monatlichen Niederschlag eine Höhe von 106 mm. Trotz der Schauer konnten die Bienen an allen Tagen fliegen.
Letztmalig geerntet und geschleudert wurde in den beiden ersten Dekaden. Tabelle 2 zeigt die monatliche Änderung des Waagstockpegels, die nach Honigentnahme und teilweiser Zufütterung allein von den Bienen bewirkt worden ist.
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Spätestens ab 20.7. wurde gegen Varroose mit Ameisensäure behandelt. Infolge der lang anhaltenden Wärme konnten sich die Milben offensichtlich zu mehreren Generationen vermehren. Ein Imker drückte es so aus: „Erschreckender Milbenfall“. Ein anderer zählte 150 Milben pro Tag und ein dritter hatte nach einigen Tagen bei 50 % seiner Völker einen Befall von 500 – 2000 Milben und bei 30 % seiner Völker sogar mehr als 10.000 Milben.
Es wurde eingefüttert und die Fluglöcher wurden eingeengt. Teilweise wurde die Königin erneuert.
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Den Beobachtungsobleuten gilt unser aller Dank für ihre sorgfältigen und pünktlichen Mitteilungen, die in den beiliegenden Monatsbericht eingefügt wurden. Wir freuen uns über ImkerInnen mit Stockwaage, die uns monatlich Werte zukommen lassen! Kontakt: Herr Kißmann, Tel. 030-3042203
Der Bericht geht auch an den Deutschen Bauernverlag und wird im Deutschen Bienenjournal je nach Redaktionsschluss in ein oder zwei Monaten veröffentlicht.
Bienen, Hummeln, Wespen – verstehen, beraten, schützen / Hornissenpaten gesucht!
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Erika und Rolf haben den Kurs „Bienen, Hummeln, Wespen – verstehen, beraten, schützen“ besucht, ein Zertifikat erhalten und können nun hinsichtlich der Problematik mit Wespennestern unterstützen!
Außerdem suchen wir Hornissenpatenschaften, das heisst Menschen mit Gärten, in denen umgesiedelte Hornissennester temporär zwischenwohnen können. Melanie von Orlow sucht immer wieder Interessierte in Berlin.
Kontakt:
Rolf Stengel 0163-3863300
Erika Mayr 0179-2302076 [ezcol_1third_end id=““ class=““ style=““]
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„Hilfe für Wildbienen und Wespen“ – ein Info-Faltblatt können Sie hier herunterladen…
Interessante Links:
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Ehrungen
Bei der Jahreshauptversammlung am 12. 2. 2014 wurden geehrt:
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Klaus Brockmann erhält die Silbermedaille vom D.I.B. für eine erfolgreiche Teilnahme am Honigwettbewerb bei der Grünen Woche.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter id=““ class=““ style=““]
Herr Regenberg erhält eine Ehrenurkunde für seine 35jährige Vereinsmitgliedschaft.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter id=““ class=““ style=““]
Horst Nolte erhält eine silberne Ehrennadel vom D.I.B. für die zehnjährige Tätigkeit als Kassenverwalter. Außerdem erhält er für seine langjährige Mitgliedschaft und für seine Tätigkeit als Kassenwart die silberne Ehrenurkunde.[/ezcol_1quarter] [ezcol_1quarter_end id=““ class=““ style=““]
Bernd Bendig erhält eine goldene Ehrennadel vom D.I.B. für die umfangreiche Neu-Imkerschulung 2013 und den Einsatz zur 150-Jahrfeier.[/ezcol_1quarter_end]
Unser Verein feiert 150. Geburtstag – Alte Tugenden beginnen bei der Jugend neu zu blüh’n
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Ein Verein ist 150 Jahre alt geworden und strotzt voller Energie. Aus diesem Anlass kamen am 19. Oktober 2013 viele Mitglieder des Berliner Imkervereins Charlottenburg-Wilmersdorf zusammen und feierten. Junge und alte Menschen trafen hier aufeinander. Sie alle verbindet die Faszination für Honigbienen. Es wird deutlich: Imkern ist längst kein Hobby mehr allein für alte Herren.
Der Nachmittag begann mit einer Vorführung des Films „More than Honey“. Ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Imkerei interessiert. In der darauffolgenden Andacht spannte der Pastor, selber Imker, das Band zwischen Mensch und Biene und hob die Gemeinschaftlichkeit im Bien hervor.
Erika Mayr, die Vorsitzende des Vereins begrüßte die Mitglieder. Sie verriet ihren persönlichen Einstieg in die Imkerei, den Weg in den Vorstand und ihre unermüdliche Freude „Beziehungen zu schaffen“. Sie schaffte es, immer neue Interessierte für den zunehmend jünger werdenden Verein zu gewinnen.
Bevor das aufwendige Honig-Buffet mit allerlei Köstlichkeiten für zufriedene Gaumen sorgte, kamen weitere Gäste zu Wort. Herr Kohfink vom Imkerverband Berlin, betonte die Offenheit des Vereins inmitten der bienenfreundlichen Stadt Berlin.
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Herr Kirsch, Vorsitzender vom Imkerverein Spandau, erinnerte an Meilensteine in der Imkerei bis zurück zum Gründungsjahr 1863. Herr Klotz brachte die Gäste mit Anekdoten aus seiner langjährigen Zeit als Vorstandsvorsitzender zum Schmunzeln.
Ein Highlight des Abends war neben anregenden Gesprächen nicht zuletzt die Präsentation der Künstlerin Bärbel Rothhaar. Sie sprach über ihre Bienen-Projekte und begeisterte schließlich die Anwesenden mit einem Schatzsuchespiel nach Bienenart. Die Imker konnten ihr Wissen über den Schwänzeltanz zum ersten Mal praktisch einsetzen und damit einen Preis gewinnen: eine Flasche Honigmet.
Ein gelungener Abend zwischen Tradition und Moderne.
Stattfinden konnte der Festakt im St. Michaels-Heim in Grunewald, auch eine Oase für Bienenvölker. Dort wo früher die Gärtnerei stand, stehen heute Bienenvölker umringt von vielen nektar- und pollenspendenden Pflanzen. Betreut werden diese von Bernd Bendig, dem Imker vor Ort, der schon seit Jahren ausdauernd und mit viel Herzblut Neuimkerschulungen durchführt.
Voller Elan vermittelt er der neuen Generation einen fachlichen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Honigbienen.Und wer einmal naschen möchte, fragt an der Rezeption vor Ort nach einem Glas „St. Michaels-Honig“.
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